Lisimba's - Cattery




 

Würde man Menschen mit Katzen kreuzen, würde dies die Menschen veredeln, aber die Katzen herabsetzen.
Mark Twain

Geschichte

Ein Fund alter Mauskripte aus dem 14. Jahrhundert in Ayutha, de früheren Hauptstadt des alten Siam, zeigt Bilder von so genannten Kupferkatzen, blassbräunliche Tiere mit dunklen Abzeichen – den Tonkanesen verblüffend ähnlich.

Es ist also auch anzunehmen, dass sich unter den ersten Siamesen, die gegen Ende des 18. Jahrhunderts nach Großbrittanien kamen, auch Tonkanesen befanden. In der Tat unterschied man damals zwischen der „Royal Cat of Siam“ (königliche Katze von Siam), die dunkle Abzeichen (Points) und einen helleren Körper hatte, und den so genannten „Chocolate Siam.“ Letztere waren wahrscheinlich Tonkanesen. Bei ihnen waren (und sind auch heute noch) zwar die Abzeichen kräftig gefärbt, der Kontrast zwischen Körper- und Abzeichenfarbe (Points) jedoch sehr schwach. Die Körperfarbe selbst also eine Mischung zwischen dem Farbton der Burma und der Körperfarbe der Siam.

Obwohl also dunkler gefärbte Maskenkatzen in England seit 1800 immer wieder beschrieben wurden, beginnt die eigentliche Geschichte der Tonkanesen um 1930, als Dr. Joseph Thompson von einer seiner Reisen eine kleine braune Maskenkatze namens Wong Mau nach Kalifornien mitbrachte. Man hielt sie für eine Siamkatze mit schlechter Farbe und verpaarte sie mit einem Siamkater. Im Wurf gab es hellere Kätzchen mit Siamzeichnung und dunklere,
die der Mutter glichen. Einer der dunkleren Kater  wurde dann auf seine Mutter zurückverpaart. In diesem Wurf gab es Jungtiere in drei verschiedenen Farbtypen: helle Kätzchen mit dunkler Maske (pointed/Siamzeichnung) mit tiefblauen Augen, dunkle Kätzchen mit kaum sichtbarer Maske /solid/burmesenfarben) mit gelblich-grünen Augen und Kätzchen mit einem mittleren Kontrast (Mink) und aquafarbenen Augen. Die Züchter konzentrierten sich in der Folge auf die dunklen Kätzchen, aus denen  die Burma entstand, und vernachlässigten die Katzen  mit dem mittleren Kontrast, die Tonkanesennachkommen. So gilt Wong Mau als Stammmutter der Burmesen, obwohl sie eigentlich „Tonkanese“ war.

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Erst im Jahre 1950 befasste sich der New Yorker  Züchter Milan Greer mit der Tonkanesenzucht. Er zeigte sie aber nur selten auf Ausstellungen, so dass sich die Katzenszene nicht ernsthaft für sie zu interessieren begann.
In den Sechzigern des vorigen Jahrhunderts  fingen dann zwei Züchterinnen in den USA und Kanada an, Siamesen mit Burmesen zu verpaaren. Der Nachwuchs aus diesen Verpaarungen hatte eine warme braune Farbe mit dunkleren Abzeichen. Da das Fell der Kätzchen die Züchterinnen an einen Nerz erinnerte, nannten sie die Farbe „natural Mink“ (Nerz). So wurde „Mink“ die Bezeichnung für die Tonkanesenzeichnung. Dies war der Ursprung für den Siegeszug der Tonkanesen im gesamten englischen Sprachraum.

Die ersten Tonkanesen wurden in Kanada registriert. In den 70er Jahren des letzten Jahrhunderts kamen sie dann so richtig in Mode. Manchmal nannte man sie Golden Siamesen, weil sie fast ausschließlich die Gold-Bronze-Sepia-Färbubnd hatten, in der man damals überwiegend die Burma gezüchtet hatte.

Herkunft Tonkanesen

Manche Rassen sind in der Beliebtheitsskala auf- und abgestiegen. Tonkanesen haben eine stete Aufwärtsentwicklung ohne jede Höhen und Tiefen durchgemacht. Am Anfang rangierten die Tonkanesen auf Platz 17, heut auf Platz 12. Die Rasse ist die siebtgrößte in der CFA was die Registrierung der Würfe betrifft. Die Gesamtzahl der Reistrierungen ist in der CFA seit 1990 um 42% zurückgegangen; dagegen hat sich die Registrierung der Tonkanesen allerdings im gleichen Zeitraum um 30% erhöht. Einige Zwinger trugen auffallend viel dazu bei, indem sie viele Gewinner produziert haben; insgesamt gibt es aber viele Züchter und Aussteller, die mit Tonkanesen arbeiten. In den letzten zehn Jahren erhierlten 238 Tonkanesen einen Grandtitel.

Cristy Bird, eine Siam-Züchterin, hat erst kürzlich frei lebende Katzen in den Straßen von Bangkok fotografiert, die die Fellfärbung und wasserblauen Augen der Tonkanesen hatten.

 


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Wong Mau mit Kitten
 
 
 
 
 
 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

lisimba
© 2007 M.S. letzte Aktualisierung dieser Seite: October 25, 2010